South Luangwa - Tierarten |
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Die Fauna des South Luangwa - Tales ist eine der üppigsten der Welt. In der Ebene können Sie große Elefantenherden sehen, die bis zu 70 Exemplare zählen können. Büffel gibt es in großen Mengen und sind im ganzen Tal vorhanden. Das Flusspferd ist eines der Tiere, die Sie ganz sicher nicht übersehen können. Bei der Überquerung der Brücke, die in den Park führt, kann man an die 30-70 Exemplare beobachten, die sich im Fluss niedergelassen haben; auch in den Lagunen und den "dambo" sind sie in Massen zu finden. Nach neuesten Schätzungen sollen etwa 50 Flusspferde auf jeden Km² im Fluss Luangwa kommen! Die Zebras sieht man in kleinen Herden von etwa 12 Exemplaren umherziehen. Auch die Giraffe von Thornicroft, die es nur hier gibt, ist leicht auszumachen. Der Park besitzt 14 verschiedene Antilopenarten, von denen die Mehrheit leicht während der Tages- und Nachtsafaris zu entdecken sind. Ein bisschen mehr müssen Sie sich anstrengen, wenn Sie den schüchternen Bushbuck "Antilope striata" ausfindig machen wollen, da er die dichten Gebiete des Waldes vorzieht. Der allgemein bekannte Duiker "Silvicapra" (Waldziege) ist in der Nähe des Flusses Luangwa doch nicht so bekannt, sondern lebt eher im weiter entfernten Innern des Tales. Die größte Antilope ist die Eland- Antilope, die am häufigsten vorhandene die Impala; dieses Herdentier kann man in großen Gruppen im ganzen Park sehen. Nicht zu verwechseln mit dem Puku, etwa gleich groß, aber mit einem dichteren, tief orangefarbenen Fell; auch sie kommt sehr häufig hier vor, ist aber etwas dünn gesäter als die Impala. Die wahrscheinlich schönste unter ihnen ist die Kudu, mit ihren gewaltigen spiralenförmigen Hörnern und dem delikaten Schnäuzchen. Es gibt außerdem noch Reedbucks (Cervicapra comune), Roans (roana), Sable (Schwarzantilope), Hartebeest (Alcelafo), Gyrsbok, Klipspringer (Klippenspringer - Antilope) und Oribi, auch wenn sie weiter entfernte Gebiete vorzuziehen scheinen. Unter den Primaten sind die Paviane und die Meerkatzen am stärksten verbreitet. Seltener ist der Maloney- Affe. Die Hyänen sind ausreichend im ganzen Tal verbreitet; ihren, wie Jammern klingender und geheimnisvoller Schrei, der so typisch für den afrikanischen Wald ist, kann man fast jede Nacht hören. Der South Luangwa Park besitzt eine gut bestückte Bevölkerung von Leoparden. Viele der Führer des Parks sind sehr gut im Aufspüren von Leoparden, während der Nachtsafaris, sodass die Besucher oft mit der Beobachtung eines "Kills" belohnt werden. Die Löwen sind sehr zahlreich im Luangwa. Man sieht sie oft in Gruppen, die bis zu 30 Exemplare zählen können. Andere Fleischfresser, die hier leben, aber nicht leicht ausfindig zu machen sind, sind der Hyänenhund und der Streifenschakal. Der Fluss Luangwa beherbergt auch eine sehr große Anzahl von Krokodilen. Man kann sie sehr leicht beobachten, wie sie sich, am Flussufer entlang, an der Sonne aalen, wie sie in der Strömung schwimmen oder sogar ein totes Tier reißen. Die Nachtsafaris haben einen besonderen Reiz. Nicht nur aufgrund der großen Wahrscheinlichkeit, Leoparden zu sehen, sondern auch wegen den zahlreichen anderen Arten von Nachttieren; afrikanische Marder, Käuze, Ginsterkatzen, Nachtvögel, weidende Flusspferde, Waschbärchen und Löwen. |








